Für das "Jahres-Service" zum Arzt oder ins Krankenhaus

Da geht einer ins Krankenhaus, zieht sich einen bequemen Jogging-Anzug an, der prinzipiell zweckentfremdet verwendet wird, legt sich auf das höhenverstellbare Bett, streckt Arme und Beine von sich und sagt:"So, jetzt macht mich mal gesund!"

Hört sich lustig an, tja, entspricht aber in vielen Fällen der Realität! Sehr viele Menschen glauben leider, dass das Gesundheitssystem, Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten, Krankenhäuser etc., dazu da wäre, um sie gesund zu machen. Gibt es ein gesundheitliches Problem, zwickt und zwackt es hier oder dort, geht man einfach zum Arzt, Therapeuten oder ins Krankenhaus und dann sollen die nur machen. Doch ist das richtig so? Nein, ist es nicht!

Gesundheit liegt in unserer Eigenverantwortung und entsteht da, wo wir leben, lieben, arbeiten, spielen etc.. Man muss also selbst und ständig von der Jugend an bis ins hohe Alter etwas tun, um gesund zu sein und vor allem gesund zu bleiben. Das Gesundheitssystem, in erster Linie der Arzt, dann das Krankenhaus, sollte nur im wirklichen Bedarfs-, Krankheits- und Notfall aufgesucht werden, in jenenen Fällen, in denen ein Arztbesuch aufgrund einer Vorsorgeuntersuchung, einer Erkrankung, einer Verletzung etc. wirklich indiziert ist. Viele Menschen haben es heute verlernt, die Bagatellerkrankung (Schnupfen, leichte Erkältung etc.) vom behandlungswürdigen Krankheitsereignis zu unterscheiden, mit der Folge, dass sofort Strukturen in Anspruch genommen werden, die die Gesundheitsausgaben weiter unnötiger Weise in die Höhe treiben und somit in der Folge jedem von uns Geld aus der Tasche genommen wird.

Unsere Alten, meist arbeitsame Menschen vom Land, die an ein karges, sparsames Leben gewöhnt waren, haben noch gewusst bzw. intuitiv gespürt, wann und in welchen Fällen sie zum Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen hatten. Sie wussten, dass sie selbst für ihren Körper und ihre Gesundheit verantwortlich waren und verfügten über ein solides Grundwissen darüber, was zur Erhaltung der Gesundheit bzw. deren Wiederherstellung bei einfachen, nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen zu tun war. Im Falle von harmlosen Erkrankungen wußte man sich mit Hausmitteln, wie Essigpatscherl, Schwitzkuren, Lehm auflegen, hauseigenen Kräutertees etc. zu helfen. Leben in und mit der Natur und Gespür für sich und den eigenen Körper trug das seine zum Umgang mit sich und einer möglichen Erkrankung bei. So mancher kerniger, sehniger Bauer meinte und meint gar, ihn werde ein Krankenhaus solange er lebe nicht zu Gesicht bekommen - und viele behielten Recht damit, wurden alt und waren nie im Krankenhaus. Zu beneiden sind diese Menschen, ihre Einstellung, Härte und ihre Gesundheit, für die sie aber auch ihr Leben lang etwas tun.

Fakt ist, wir sind für unsere Gesundheit verantwortlich! Es geht also für jeden darum, aktiv etwas für die Gesundheit zu tun und nicht die Verantwortung für die eigene Gesundheit anderen überzustülpen. Sie wollen wissen, was für die eigene Gesundheit wichtig ist? Ganz einfach, kommen Sie zu meinen Fachvorträgen.