Die Kunst des Zuhörens


 

Angenommen, es geht uns gut und wir sind finanziell abgesichert: Wir haben Arbeit, wohnen in einer schönen Wohnung oder in einem Haus, haben ein Auto, können uns gutes Essen leisten, können uns Dinge kaufen, die wir uns gerne kaufen möchten, wir fahren Urlaub, gehen auf Konzerte, hören uns Vorträge an, gönnen uns zahlreiche Genüsse verschiedenster Art, feiern Feste mit der Familie und Freunden usw. Wir glauben auch, Gespräche zu führen, mit Familienangehörigen, Freunden und Arbeitskollegen. Doch sind es wirkliche Gespräche? Haben sie Gehalt, führen sie zu etwas, haben wir uns wirklich geöffnet, haben wir wirklich das gesagt, was wir sagen wollten, mit den Worten, die wir verwenden wollten, hat uns unser Gegenüber wirklich in unserer Gesamtheit wahrgenommen, hatten wir das Gefühl, dass uns unser Gesprächspartner wirklich zugehört hat, sich ganz auf uns konzentriert hat, hatten wir aufgrund der Antwort das Gefühl, dass er oder sie an dem, was wir ihm oder ihr gesagt oder anvertraut haben, wirklich interessiert war, wirklich Anteil daran genommen und mit uns mitgefühlt hat?

 

Ich glaube, dass viele Gespräche, die geführt werden sehr seichte Gespräche sind, die eigentlich "verbaler Inkontinenz" gleich kommen, zu nichts führen, letztendlich vertane Zeit sind und keinem helfen. Doch es gibt auch eine andere Art des Gespräches, ein Gespräch, das in die Tiefe geht, wo sich jemand dem anderen mitteilt und dieser andere voll und ganz bei demjenigen ist, ihm wirklich zuhört, mit ihm fühlt und ihn ausreden lässt, bevor er eine Antwort gibt. "Zuhören" ist, davon bin ich heute überzeugt, viel wichtiger als Reden und der, der wirklich zuhören kann, verfügt über eine immens wichtige Gabe, von der auch er selbst in entscheidendem Maße profitiert.

 

Warum dies so ist, lege ich in meinen Vorträgen dar.

 

WICHTIG! Das Anhören meiner Gesundheitsvorträge dient dem Interessierten dazu, sein Wissen über Gesundheit und diverse Möglichkeiten der Gesundheitsförderung zu vermehren. Meine Vorträge können aber keinesfalls den Besuch beim Arzt, Facharzt, Diätologen, Ernährungswissenschaftler, Sportwissenschaftler, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Lebens- und Sozialberater im Bedarfsfall ersetzen.